Thomas Glatz: Ubbelohde

Taschenbuch
132 Seiten
1. Auflage 2022
ISBN 978-3-944503-17-2

15,00 

Thomas Glatz

Ubbelohde

»Emmerdingen kam Mitte der siebziger Jahre aus einem kleinen Ort in Baden-Württemberg nach Berlin. Er hat nie gemalt, nichts geschrieben, nicht gerappt, nicht aufgelegt. Gar nichts. Er hat bis zu seinem Tod in einem Späti gearbeitet. Die Berliner ehren sein Andenken bis heute.«

Was als Treffen mit seinem Literaturagent beginnt, entwickelt sich für den namenlosen Erzähler in Thomas Glatz’ »Ubbelohde« zu einem dadaistischen Trip durch die Literaturszene zwischen Berlin und oberbayrischer Provinz.

»Der Münchner Autor zeigt sich als Sprachkünstler, der das beharrliche Rauschen der Welt in hochkomische Prosa zu verwandeln versteht.«
– Joachim Feldmann, Am Erker – Zeitschrift für Literatur, Nr. 82

»Wie schnell hat sich der literarische Diskurs gedreht? Das liest sich vielleicht nirgends so unterhaltsam wie hier.«
– Nikolai Vogel

»Große komische Kunst«
– Andreas Heckmann, Friktionen – Beiträge zu Politik und Gegenwartskultur

»Deutlich ist zunächst, dass es einem albern strukturierten Text nicht primär um einen polemischen, wenn auch indirekt geführten Angriff gehen kann wie bei der Satire, schon deshalb nicht, weil der alberne Text selbst keine alternative Norm vertritt, um deretwillen er eine Auseinandersetzung führen würde. Ihm genügt es, allein durch seinen spielerischen Unernst jegliche Norm, nicht nur eine spezifische, in Frage zu stellen.«
– Dieter Liewerscheidt im Nachwort Albernheit und Literatur

Über den Autor

Thomas Glatz, geboren 1970, studierte Sozialarbeit in Landshut und Bamberg und Bildende Kunst an den Kunstakademien in München und Helsinki. Er arbeitet als Künstler in verschiedenen Bereichen wie Hörspiel, Konzeptkunst, Gedichtfilm und Literatur. Er lebt in München.